Destination Star Trek 2014 in Frankfurt

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Seit vielen Jahren bin ich Star Trek Fan … Wahrscheinlich wurde mir das von meinem Vater in das Bettchen gelegt. Tausendfach hab ich alle Serien gesehen. Die Mehrheit davon könnte ich wahrscheinlich Nachsynchronisieren!

Aber so richtig viel hatte ich mit der Star Trek-Szene nicht am Hut. Bis ich davon las, dass es in der Nähe von Hannover wohl ein Museum geben soll. Schnell bin ich dem Herrn Netter auf Facebook gefolgt. Und da ging es dann los.

Ich las von einer Star Trek Messe mitten in Frankfurt, und schnell stand fest dass ich da hin muss! Gesagt getan! Einige Karten für Eintritt und Aktionen gekauft und abwarten. Doch gestern, am Sonntag war es dann soweit. Ich bin früh morgens um 9 Uhr mit meiner Freundin klassisch als Capitan Picard verkleidet im Messegelände Halle 3 aufgelaufen.

Mensch war ich aus dem Häuschen. So viele Nerds auf einem Haufen. So viele Verrückte, und ich falle darin nicht mal mehr auf so wie sonst 😉

Mit einem Bekannten von früher und einer jungen Dame die wir an der S-Bahn Station aufgegabelt haben sind wir durch die Hallen gezogen und haben uns alles angesehen. So viel gab’s zu sehen, wenn auch nur die Hälfte der Halle benutzt war. Viele Stände, Läden und Aktionen gab es zu besichtigen.

gruppeIch habe einen Fototermin mit dem Herrn Shatner und ein Foto auf der Brücke der Enterprise D gebucht und mich auch tierisch darüber gefreut wie toll das alles da war. Wenn die einzelnen Sachen wohl auch sehr teuer waren ist es doch ein Erlebnis gewesen. Zumal Capitan Kirk auch nicht mehr der Jüngste ist und es auch wohl nicht mehr so viele Möglichkeiten geben wird ihn mal zu treffen.

Was ich auch sehr toll fand war ein Referat über die „Mars one“-Mission. Wo über eine Besiedelung des Mars nicht nur nachgedacht wird, sondern auch schon Testpersonen ausgesucht werden und wurden die über ein Zurückkommen von dort nicht nachzudenken brauchen.

klingonzoneEine tolle Idee war die „Klingon Zone“ die wie eine Art Chillout-Area aufgebaut war. Jedoch im alt ritterlichen Stiel mit einem Hauch von klingonisch! Sah sehr toll aus. Auch TrekRadio aus den USA war da, einige Fernsehteams von diversen Webseiten und natürlich jede Menge Verkleidete. Darunter Klingonen, Romulaner, sogar Andorianer, und bestimmt 6 Data´s hab ich gesehen am Sonntag 😀

Und mein persönliches Highlight des Tages war das kurze Gespräch mit Armin Shimerman der in „Deep Space Nine“ den Quark spielt. Die Ferengi sind ja ein sehr profitorientiertes Volk und leben nach Erwerbsregeln wie wir nach den 10 Geboten beispielsweise. Also bin ich gegen abend zu der großen Tischgruppe wo die Stars ihre Autogramme geschrieben haben und bin vor zu Herrn Shimerman und fragte ihn ganz frei heraus ob er denn die erste Erwerbsregel noch wüsste. „Of course“… „Natürlich“ sagte er. Und zitierte sie sogar: „Once you have their money … never give it back.“ Was bedeutet: „Wenn du sein Geld hast… Gib es nicht zurück!“

Auch war die Aktion von dem Schauspieler des Data, Brent Spiner sehr cool. Wir haben uns eine Unterhaltung mit Michael Dorn (Worf) und Marina Sirtis (Counselor Deanna Troi) angehört. Die Fragerunde begann und es wurde die Frage eines Herrn aus Stuttgart gestellt. Irgendwas mit Idiot und Stupid. Ich hab nicht richtig zugehört. Als alles anfing zu lachen hab ich mich auch einmal umgedreht und geschaut: Brent Spiner hat mal Michael Dorn richtig schön gedisst. Und alle inklusive die zwei auf der Bühne haben so gelacht. Es war einfach eine coole Aktion. Wenn ich auch gerne wissen würde was er wirklich sagte.

Leider hab ich durch die „DS9“ Talkrunde das Interview mit Martin Netter, dem Besitzer des Star Trek Museums verpasst. Aber das war die sache doch auch wert. Die vier vorne auf der Bühne haben richtig gute Laune verbreitet. Anwesend waren Armin Shimerman (Quark), René Auberjonois (Odo), Jeffrey Combs (Weyoun) und Casey Biggs (Damar).

Zuvor hab ich, leider auch nur halb, noch den Vortrag von Tim Russ alias Tuvok mitbekommen. Schade eigentlich!

Was ich auch lustig fand war dass sogar der Caterer seine kleine Speisekarte entsprechend angepasst hat und unter anderem Plomeeksuppe und Klingonischen Blutwein servierte. Sieht man auch nicht alle Tage auf einer Karte 🙂

Eine weitere Vorführung gab es von Suzie Plakson, sie spielte mehrere Rollen, darunter eine Q, einen Vulkanischen Lieutenant und die Mutter von Alexander Rozhenko. Sie wurde vom Makeup Artist John Paladin mal so eben im Schnellverfahren zur Klingonin geschminkt. Leider mussten wir ihr im Chor versprechen keine Fotos dazu hochzuladen.

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Alles in allem war es ein toller Tag. Ich bin mit vielen tollen Sachen im Gepäck und ganz tollen Erinnerungen im Kopf wieder nachhause. Das Ambiente war echt ober geil. Denn das Futuristische Design der Messehalle hat alles untermalt. Jedoch ist der Preis ein kleiner Wehmutstropfen. Es war irre toll, ich freu mich echt dass ich dort war und meine Freundin dabei war. Jedoch würde ich es zu dem Preis hier in Frankfurt nicht mehr machen. Was mit anderen Veranstaltungen ist steht auf einem anderen Blatt 😉

Das ganze Fotoalbum von mir gibt’s bei Facebook!

Danke fürs Lesen…
Toby

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